Mehrgenerationentreff Tiefenbroich

Das neue kulturelle Gemeinschaftszentrum: Ein Treff für jede Gelegenheit


Computer-Visualisierung des Neubaus des Mehrgenerationentreffs

Was soll das sein?

Die Grundidee steckt schon im Namen: Im neuen Begegnungszentrum in Ratingen Tiefenbroich sollen alle Generationen zusammenkommen und das über alle Grenzen von Alter und Herkunft hingweg. Verschiedene Angebote sollen alle Bewohner des Quartieres ansprechen und verbindend zusammenbringen.

Was ist geplant?

Das neue Gebäude des Mehrgenerationentreffs soll auf dem Grundstück der ehemaligen Martinsschule entstehen und komplett barrierefrei sein.  Zu den ca. 450 m² Innen soll auch ein großzügiges Außengelände kommen und zwar auf der derzeit größtenteils als Parkplatz genutzten Fläche.

Amtlicher Lageplan zum Bauantrag (PDF, 427 kB)

Was ist dabei wichtig?

  1. Die Durchwegung

Dieser Begiff bezeichnet nicht nur die tatsächlichen Gehwege, sondern alle durchlässigen Elemente der Bebauung, wie zum Beispiel Fenster und Türen. Beim Mehrgenerationentreffs soll besonders viel Wert darauf gelegt werden, vorhandene Grenzen abzubauen und neue Lebensmittelpunkte im Quartier zu schaffen. Hierfür sollen städtebauliche und gesellschaftliche Ressourcen klug genutzt werden. So soll zum Beispiel die fußläufige Verbindung von der ehemaligen Martinsschule mit der östlich gelegenen St. Marienkirche und dem zugehörigen Gemeindezentrum belebt und akzentuiert  werden.

  1. Abwechslungsreiche Freiräume

Rund um die neu belebten Wege sollen unterschiedliche Orte der Entspannung und Kultur entstehen, die zusammengenommen den Stadteilplatz ‘Forum Tiefenbroich’ bilden sollen.

 

  • Diesen Weg flankierend entsteht ein neuer Stadtteilplatz als Forum Tiefenbroich mit mehreren unterschiedlich ausgeprägten Plätzen/Freiräumen rund um das neue Haus.
  • Der neue Mehrgenerationentreff soll sich zu diesen Bereichen mit großzügiger Verglasung öffnen:
    1. Ein gestalteter Platz als Treffpunkt zwischen Neubau und Turnhalle mit Terrasse unter einem verglasten Vordach und begrenzenden hölzernen Sitzstufen am Ausgang der stark frequentierten Turnhalle. Von hier aus direkter Zugang zum Foyer des Mehrgenerationentreffs.
    2. Westlich des Neubaus gelegene Liege- und Grillwiese, zwischen den zahlreichen Bäumen könnten Hängematten fest installiert werden, auch ein Sommer-Freiluftkino mit Projektion auf die Neubau-Gebäudewand könnte hier temporär stattfinden
    3. Südlich gelegener halböffentlicher Gartenbereich mit Wasserfläche / Teich (Demenztherapie) und verschiedenen fest installierten Sitzgelegenheiten – eher für die Altersgruppe 50+, Kinder unter 6 Jahren dürfen aus Sicherheitsgründen hier nur unter Aufsicht spielen
    4. Südlich-westlich gelegener Kinderspielplatz mit Wasserspielen. Eine geschwungene Sitzbank grenzt wie selbstverständlich den benachbarten Gartenhof ab und wirkt durch ihre organische Form wie eine natürliche Barriere. Ziel: Nicht nur das Haus, auch gerade diese unterschiedlich ausgebildeten Außenbereiche, fördern eine Durchmischung der Generationen und der unterschiedlichen Benutzergruppen. Dennoch findet in dem großzügigen und geschützten Areal jeder seine Nische, es stellt ein Angebot zum Austausch dar, keine Verpflichtung.

Wie soll das genau aussehen?

Eine endgültige Entscheidung über den Aufbau des Mehrgenerationentreffs ist noch nicht gefallen. Sinnvoll erscheint es in jedem Fall, dass das Gebäude zunächst einmall nur aus einem einzigen Stockwerk besteht und südöstlich des hofseitigen Flügels der Martinschule, schräg gegenüber der Turnhalle gebaut werden soll. Zwei Konzepte werden momentan favoritisiert, der Z-Typ und der Typ des kompakten Kubus.  Bei beiden käme das Licht optimal von Süden und Westen. Die umgebenden Laubbäume geben im Sommer Schatten und lassen die flache Wintersonne tief in die Räume scheinen.

Bauplatz des neuen Mehrgenerationentreffs